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 Zusammenhalten trotz Abstand I - Ein Brief der Gemeindeleitung (16.03.20)

Liebe Geschwister und Freunde der Gemeinde,

Herzliche Grüße von der Gemeindeleitung. Wir haben uns zusammen gesetzt und uns beraten, wie wir als Stadtmission Nidda auf die gegenwärtige Krise reagieren können. Deshalb wenden wir uns heute an Euch. Wir möchten euch vier Dinge für die nächste Zeit mitgeben: Eine Ermutigung aus dem Wort Gottes, eine Information wie es praktisch weitergeht und einen Handlungsplan. Zum Schluss findet Ihr noch eine Information, die in ähnlicher Weise in der Mitgliederversammlung gekommen wäre.

1. Eine Ermutigung aus dem Wort Gottes

Wir leben im Moment in einer landesweiten Krisensituation. Strenggenommen sogar in einer weltweiten Krisensituation. Deshalb möchten wir eure Aufmerksamkeit auf einen Vers aus dem 1. Buch Mose lenken. Hier sagt Josef, nachdem er selbst eine sehr herausfordernde Zeit durchgemacht hat: "Ihr zwar, ihr hattet Böses gegen mich beabsichtigt; Gott aber hatte beabsichtigt, es zum Guten zu wenden, damit er tue, wie es an diesem Tag ist, ein großes Volk am Leben zu erhalten." (1. Mos 50,20). Josef wurde von seinen eigenen Brüdern zusammengeschlagen, zum Sterben zurückgelassen und dann, als kleineres Übel, als Sklave verkauft. Nachdem er diese harte Zeit durchgemacht hat, zieht er folgende Schlussfolgerung: Gott hatte Gutes mit mir und durch mich vor. Meine Lieben, das gilt auch in unserer gegenwärtigen Situation. Corona macht Angst. Unsicherheit ist überall präsent. Aber wir dürfen getröstet sein und wissen: Gott hat alles in der Hand. Es gibt nichts, was außerhalb seiner Herrschaft steht und er ist für uns, nicht gegen uns. Diese Gewissheit haben wir, weil Christus am Kreuz für uns gestorben ist. Wer an ihn glaubt, ist durch sein Werk gerecht vor Gott. Egal was noch auf uns wartet, darin haben wir Sicherheit: Gott hat es in der Hand und er meint es gut mit uns. Als Christen sind wir dazu berufen, Jesus zu verherrlichen, indem wir Gott, einander und unsere Nächsten lieben. Auch wenn wir vor großen Herausforderungen stehen. Meine Lieben, es ist tatsächlich so, wie es Petrus in 1. Petr. 5,6-7 sagt: "6 Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, 7 indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch. 8 Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann." Diese Krise kann entweder der Nährboden für Lieblosigkeit, Angst und Zweifel sein oder der fruchtbare Boden aus dem Gottvertrauen, Nächstenliebe und Zusammenhalt wächst. Wir beten für Euch, dass euer Glaube gestärkt wird. Dass wir gemeinsam Wege finden, in der Liebe zueinander ein Licht in unserer Region zu sein, dass wir in unserer Liebe zum Nächsten nicht nachlassen, sondern zunehmen und dass unsere Liebe zu unserem herrlichen Gott tiefer wird, indem unser Vertrauen auf ihn wächst.

2. Eine Information wie es praktisch weitergeht

Wir haben uns beraten und sind zu folgendem Schluss gekommen: Bis auf weiteres sind alle öffentlichen Veranstaltungen unserer Gemeinde abgesagt. Das bedeutet keine Gottesdienste, keine Haus-, Bibel-, Gebets- oder Jugendkreise. Die Arche Kunterbunt wird auch nicht stattfinden. Wir werden Euch auf dem laufenden halten, wenn sich hieran etwas ändert. Dieser Virus treibt uns auseinander, deshalb müssen wir andere Wege finden, um zusammen zu stehen.

 3. Ein Handlungsplan

Folgende Richtlinien möchten wir schon mal an euch weitergeben:

  • Steht im Gebet zusammen: Betet für euch alleine Zuhause für unsere Geschwister und eure Nachbarschaft. Nutzt dabei aber auch die technischen Möglichkeiten, die ihr habt: Ruft einander an, betet gemeinsam am Telefon, betet auch für einander in Sprachnachrichten. Betet auch für die im Land und der Gemeinde Jesu Verantwortlichen um Weisheit.
  • Helft einander: Hierfür wollen wir eine einfache Struktur schaffen: Wenn du Hilfe brauchst z.B. Jemanden, der für dich einkaufen geht oder andere Erledigungen übernimmt, dann schreibe es in die Whatsappgruppe der Stadtmission oder melde dich bei Joseph McMahon direkt. Gerade für diejenigen, die zu einer Risikogruppe gehören ist das wichtig. Alle anderen sind zum Helfen berufen, soweit das für Euch möglich ist.
  • Whatsapp: Um Durcheinander zu vermeiden, klärt bitte Einzelheiten, die nur Einzelne betreffen, nicht in der Gruppe. Z.b. Wenn eine Anfrage mit einer Zusage bestätigt wurde und hiermit abgegolten ist, nicht noch schreiben, "ich kann es auch erledigen" oder "ich kann es nicht erledigen", dass gibt nur unnötig lange und somit unübersichtliche Nachrichtenverläufe.
  • Um dem Gottesdienst-Ausfall entgegen zu wirken findet, Ihr unter www.stadtmission-nidda.de einige Predigtalternativen und weitere Informationen.
  • Wenn sich einzelne von Euch, losgelöst von einem „offiziellem Stami-Charakter“ treffen wollen bzw. verabreden, ist das Eure persönliche Entscheidung und kann so auch u. U. ein besonderer Segen sein.

  4. Eine Information

Mission ist für unsere Gemeinde wichtig. Wir wollen dem letzten Befehl Jesu aus Matthäus 28, 19 + 20 gehorsam sein. Künftig werden wir drei missionarische Projekte im Gebet und finanziell unterstützen. Über diese informieren wir an der Info-Tafel im hinteren Teil des Gottesdienstraumes und auf dem Büchertisch. Es ist geplant, an jedem dritten Sonntag im Monat im Rahmen des Gottesdienstes, einen kleinen Input zu einem der drei Missionsprojekte zu geben. Damit haben wir ja schon angefangen. Gegebenenfalls werden wir auch gezielt die Kollekte entsprechend verwenden. Es ist uns bewusst, dass nicht jedem jedes Missionsprojekt in gleicher Weise am Herzen liegt. Nachdem Forrers nun in Rente gehen und zu Familie Skubski nahezu kein Kontakt mehr besteht, haben wir uns auf folgende Missionspartner festgelegt:

    • OMF: Hier unterstützen wir unser Gemeindemitglied Pia Möbus. Infos unter www.omf.de
    • Israel: Hier unterstützen wir unser Gemeindemitglied Thomas Kaufmann und seine Familie. Infos unter www.marlise-thomas.ch
    • Rumänien: Hier unterstützen wir den Verein "Hoffnung  & Licht". Infos unter www.signale-der-hoffnung.de

Dies alles ist nicht "in Stein gemeißelt". Wir wollen flexibel bleiben und Gottes Führung erkennen. Dankbar sind wir für Rückmeldungen und Anregungen. Die Missionspartner brauchen unsere Anteilnahme an ihrem Dienst und unser Gebet. Deswegen findet normalerweise an jedem ersten Dienstag im Monat, um 20 Uhr, der Missionsgebetskreis in der Stadtmission statt.

 

Wir haben vor uns bald wieder bei Euch zu melden, bis dahin wünschen wir euch Gottes reichen Segen. Er stärke euren Glauben und rüste Euch mit allem zu, was ihr zur Zeit braucht. In Christus verbunden,

 Eure Ältesten

Gideon, Manfred, Conny, Peter, Martin, Joseph

 

Zusammenhalten trotz Abstand II: Ein Brief der Gemeindeleitung (23.03.20)

Liebe Geschwister und Freunde der Gemeinde,

Herzliche Grüße von der Gemeindeleitung. Wir grüßen Euch mit einigen Versen aus dem ersten Thessalonicher Brief:

Obwohl wir doch ´nach unserer Abreise` nur äußerlich von euch getrennt waren, nicht in unseren Herzen, kamen wir uns wie verwaist vor und sehnten uns so sehr nach euch, dass wir schon bald alles unternahmen, um euch wieder zu sehen. 18 Wir waren entschlossen, zu euch zu kommen; ich, Paulus, versuchte es sogar mehr als einmal. Doch der Satan hat uns daran gehindert. 19 Wer ist denn unsere Hoffnung und unsere Freude? Wer ist der Siegeskranz, auf den wir stolz sein können, wenn Jesus, unser Herr, wiederkommt und wir vor ihm stehen werden? Seid nicht gerade ihr es? 20 Ja, ihr seid unser Stolz und unsere Freude.

Es ist wieder eine Woche vergangen und der Corona Virus breitet sich weiter aus. Wir stehen nach wie vor vor der Aufgabe: Zusammenhalten trotz Abstand. Deshalb eine Bitte vorweg: Dieser Brief geht wie der letzte an alle, die wir digital erreichen können. Er steht auch auf der Stami Homepage. Wenn Du um jemanden weißt, den wir nicht erreicht haben, druck den Brief einfach aus und steck ihn bei der Person in den Briefkasten. Wir erreichen jemanden lieber zwei mal als gar nicht. Denn unser Ziel ist: Zusammenhalten trotz Abstand. Wir möchten Euch heute deswegen auch wieder mit dem Wort Gottes ermutigen, Euch einige Informationen weitergeben und einige konkrete Handlungsschritte mit auf den Weg geben.

1. Eine Ermutigung aus dem Wort Gottes

Veranstaltungen absagen. Menschenkontakt vermeiden. Risikogruppen schützen. Zu diesen Maßnahmen werden wir immer wieder aufgefordert. Geistlich gesehen, bedeutet das für jeden einzelnen zur Zeit eine besondere Herausforderung. Deshalb möchten wir eure Aufmerksamkeit diese Woche auf den Philipperbrief lenken. Genauer gesagt auf Kapitel 2,12-13. Hier schreibt Paulus: 

"12 Daher, meine Geliebten - wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht nur in meiner Gegenwart, seid es jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit: Bewirkt euer Heil mit Furcht und Zittern! 13 Denn Gott ist es, der in euch wirkt, sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen" 

Die Herausforderung, vor der Du zur Zeit stehst, besteht darin, selbstständig Dein geistliches Leben zu pflegen. Verantwortung zu übernehmen für Dich selbst und die Menschen um Dich herum. In einer Zeit, wo die Gemeinde auf ihre kleinsten Zellen zusammen schrumpft, sind diese kleinsten Zellen besonders gefordert. Du bist gefordert. Es gibt sehr viele Quellen guter Lehre und Erbauung, nutze sie. Bete und singe zum Herrn. Ehemänner sind jetzt um so mehr gefordert, mit ihren Ehefrauen zu beten. Eltern sind gefordert mit ihren Kindern zu beten. Jeder einzelne ist gefordert, denn die Umstände ändern sich. Das tun sie eigentlich andauernd. Aber der Auftrag Jesus zu verherrlichen, indem wir Gott, unsere Nächsten und die Gemeinde lieben, der bleibt bestehen. Das "Was" ändert sich nicht, nur das "Wie". Wir möchten Euch ermutigen mal zu reflektieren: Für wen kann und sollte ich Verantwortung übernehmen, der in meiner unmittelbaren Nähe ist? Wie kann geistliches Leben in meinem Wohnzimmer aussehen? Unser Leitgedanke als Gemeinde lautet "Glauben Leben"; Wie willst Du das die nächste Zeit tun?

Das Wunderbare an dieser Stelle im Philipperbrief ist, dass wir nicht nur die Aufforderung finden "unser Heil zu bewirken" sondern wir finden auch die herrliche Zusage, dass "Gott es ist, der das Wollen und Vollbringen in uns bewirkt." Gott schenkt Dir das Verlangen und Gelingen zum Beten, Singen, Lieben und Lesen. Wir kämpfen also auch in diesen kleinsten Zellen den guten Kampf nicht alleine, sondern in Gottes Kraft. Er versorgt uns mit den nötigen Mitteln, um zu seiner Ehre zu leben. Als Christus am Kreuz starb, da hat er uns nicht einfach gegenwärtig mit Gott versöhnt. Er hat für immer die Beziehung zu ihm wiederhergestellt. Jeder Schritt, den wir also auf Gott zu gehen in unserem Alltag, ist ein Schritt, der durch das Blut Jesu gewirkt wurde. Ihm sei alle Ehre dafür! 

 2. Was bisher geschah

Wir möchten Euch gerne einen kleinen Einblick geben in das veränderte Gemeindeleben geben. Da im Moment keine Veranstaltungen stattfinden dürfen und wir unsere Kontakte so weit wie möglich minimieren sollen stehen wir vor großen Herausforderungen. Am Mittwoch fand deswegen zum Beispiel der Jugendkreis als Livestream auf Instagram statt. Wir hatten sogar mehr Teilnehmer als sonst. Die Jugendlichen konnten mit ihren Smartphones mit dabei sein. Es gab eine Andacht und die Gebetsanliegen kamen über den Chat. Am Freitag war der Hauskreis für junge Erwachsene in ähnlicher Form unterwegs: Eine Skype Video Konferenz. Auf Youtube und auf der Homepage der Stadtmission (www.stadtmission-nidda.de) gibt es zur Zeit wöchentlich Video-Bibelarbeiten mit Joseph. Der Brüderrat trifft und berät sich in dieser Zeit häufiger. Heute haben wir es über eine Telefonkonferenz versucht, was einige Herausforderungen mit sich brachte.

3. Gebetsanliegen

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns im Gebet begegnet, indem ihr für folgende Anliegen vor Gott bittet:

  • Für Geschwister, die Dir vor Augen oder Herzen sind: Um Bewahrung, Zuversicht im Herrn und Kraft um ein gutes Zeugnis zu sein.
  • Das wir alle Brüder und Schwestern unserer Gemeinde, lückenlos vor unserem geistigen Auge haben.
  • Dass Jesus seine Gemeinde in dieser schwierigen Zeit in besonderer Weise stärkt.
  • Dass jeder, der Hilfe benötigt den Mut hat es mitzuteilen.
  • Dass die Verantwortungsträger in. Politik, Wirtschaft und in der Gemeinde Jesu hilfreiche Entscheidungen treffen.
  • Dass sich die Menschen an die verordneten Maßnahmen halten.
  • Dass alle, die sich in diesen Zeiten um ihrer Mitmenschen Willen nicht zurücknehmen können, unter dem Segen Gottes stehen (Personen im medizinischen oder polizeilichen Dienst oder im Lebensmittelhandel z.B.)
  • Dass sich die Länder auch wirtschaftlich nach der Coronakrise gut erholen.
  • Dass Gott uns Gelassenheit im Blick auf unsere Gemeindefreizeit schenkt.
  • Dass Gott uns erkennen lässt, was wirklich Priorität nach seinem Ermessen hat.
  • Dass wir ein Vorbild in Liebe und Verständnis, gerade in dieser Zeit, für unsere Geschwister sind und wenn wenn wir hier versagen, vergebt uns bitte gern.

4. Wir wollen Zusammenwachsen

In der gegenwärtigen Situation ist gegenseitige Anteilnahme von großer Bedeutung. Jesus gebietet uns, einander zu lieben, wie er uns liebt. (Joh 13,34) Und der Apostel Paulus erklärt uns in Gal 6,2 wie es geht: "Einer trage des anderen Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Christus erfüllen." Daher ermutigen wir Euch: Ruft einander an, bleibt im Kontakt und betet für einander. Auch ganz praktisch wollen wir das leben: Deshalb laden wir noch mal ein: Wenn einer von Euch etwas braucht, Einkäufe, Botengänge, ein offenes Ohr, dann meldet Euch in der Stami WhatsApp Gruppe oder bei Joseph direkt. Wir wollen einander beistehen und einander helfen. Wenn ihr Gebetsanliegen habt, dann schreibt einfach eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir haben vor uns bald wieder bei Euch zu melden und bis dahin wünschen wir Euch Gottes reichen Segen. Er stärke euren Glauben und rüste Euch mit allem zu, was ihr zur Zeit braucht. In Christus verbunden,

Eure Ältesten

Gideon, Manfred, Conny, Peter, Martin, Joseph

 

Zusammenhalten trotz Abstand III - Ein Brief der Gemeindeleitung (03.04.20)

Liebe Geschwister und Freunde der Gemeinde,

Herzliche Grüße von der Gemeindeleitung. Wir grüßen Euch mit einigen Versen aus Psalm 119:

"105 Eine Leuchte für meinen Fuß ist dein Wort, ein Licht für meinen Pfad. 106 Ich habe geschworen und halte es aufrecht, die Bestimmungen deiner Gerechtigkeit zu bewahren. 107 Ich bin über die Maßen gebeugt. HERR, belebe mich nach deinem Wort!"

Es ist wieder eine Woche vergangen und wir leben immer noch auf Distanz. Wir stehen nach wie vor vor der Aufgabe: Zusammenhalten trotz Abstand. Deshalb eine Bitte vorweg: Dieser Brief geht wie der letzte an alle, die wir digital erreichen können. Er steht auch auf der Stami Homepage. Wenn Du um jemanden weißt, den wir nicht erreicht haben, druck den Brief einfach aus und steck ihn bei der Person in den Briefkasten. Wir erreichen jemanden lieber zweimal als gar nicht. Denn unser Ziel ist: Zusammenhalten trotz Abstand. Wir möchten Euch heute deswegen auch wieder mit dem Wort Gottes ermutigen, Euch einige Informationen weitergeben und einige konkrete Handlungsschritte mit auf den Weg geben.

 1. Eine Ermutigung aus dem Wort Gottes

Ihr Lieben, das Coronavirus hat uns fest im Griff!? In den ersten drei Monaten sind in Deutschland ca. 500 Tote zu beklagen (im selben Zeitraum werden in Deutschland 25 000 Kinder abgetrieben). Die Kanzlerin hat recht: „Jedes“ Leben zählt. Von einem Tag auf den anderen sind wir voneinander getrennt und sitzen in unseren Häusern fest. Für den biblischen Impuls möchten wir Euch auf ein paar Verse aus 2. Mose 10, 21 – 23 hinweisen.

"Da sprach der HERR zu Mose: Strecke deine Hand gegen den Himmel aus! Dann wird eine solche Finsternis über das Land Ägypten kommen, dass man die Finsternis greifen kann. Und Mose streckte seine Hand gegen den Himmel aus: Da entstand im Land Ägypten eine dichte Finsternis drei Tage lang. Man konnte einander nicht sehen, und niemand stand von seinem Platz auf drei Tage lang; aber alle Söhne Israel hatten Licht in ihren Wohnsitzen."

Die neunte Plage richtete sich gegen einen der wichtigsten Götter der Ägypter, den Sonnengott Ra. Von einem Tag auf den anderen wurde die Bewegungsfreiheit der Ägypter stark eingeschränkt. Ihr Gott, auf den sie vertrauten, gab kein Licht mehr. Angst machte sich breit.

Auch heute vertrauen Menschen auf Dinge (Materialismus, Gesundheit...), die schnell wegbrechen können. Angst macht sich breit.

"...aber alle Söhne Israel hatten Licht in ihren Wohnsitzen."

Die Söhne Israel vertrauten nicht auf Ra, sondern auf den HERRN, auf Jahwe. Wie auch bei anderen Plagen macht Gott einen Unterschied zwischen den Ägyptern und seinem Volk Israel. Auch die Israeliten mussten in ihren Häusern bleiben, aber sie hatten Licht. Auch wir sind derzeit in unserer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, aber neben all den schlechten Nachrichten dieser Tage gibt es auch eine gute. Wir haben „Licht“. Jesus sagt in Johannes 8,12: "Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben."

Ich denke an Romica, einen Familienvater von sieben Kindern aus Rumänien. Jahrelang war er ein Alkoholiker. Er fand zum Glauben an Jesus Christus und wurde von seiner Sucht befreit. Ich erinnere mich an unser letztes Gespräch, bevor er kurz danach im August 2019 verstarb. Er sagte: “Die ganze Welt soll wissen, dass Gott mich aus der Finsternis herausgeholt hat.“

Mit Jesus als dem Licht der Welt haben wir auch in dieser dunklen Zeit Orientierung. Aber, wer das Licht des Lebens hat, ist auch berufen es weiterzugeben. Dazu haben wir gerade jetzt viele Möglichkeiten. Nutzen wir sie?

"Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zu Tageshöhe." (Sprüche 4,18).

Das Coronavirus hat uns fest im Griff? Nein, für Christen gilt: Jesus hat uns fest im Griff!

 2. Eine Aufforderung

Wäre es nicht wunderbar, wenn wir nicht geschwächt, sondern gestärkt aus dieser Phase der Versammlungseinschränkung heraus kommen würden? Dafür beten wir auf jeden Fall. In einer Zeit, in der es keine Versammlungen in der Gemeinde gibt ist es von zentraler Bedeutung, dass das geistliche Leben in den eigenen vier Wänden weitergeht. Deshalb ermutigen wir euch: Betet in euren Häusern alleine oder mit euren Familien, lest im Wort Gottes und singt zu seiner Ehre. Klassischerweise nennt man so etwas eine "Familien-" oder "Haus Andacht". In früheren Zeiten war das weit verbreitet. Wäre es nicht herrlich, wenn durch diese Phase nicht gewohntes wegbrechen, sondern Neues entstehen würde? Neue Gewohnheiten und Abläufe, die Bestand haben und weit über diese Phase hinaus Frucht hervorbringen? Lass dich dazu ermutigen. Riskiere es, Gott auf ungewohnte Weise zu begegnen und staune darüber, was er tut.

3. Wir wollen Zusammenwachsen

Wir sind gerne für Euch da. Deshalb stehen unten auch unsere Telefonnummern. Wenn ihr ein Gespräch, Gebet oder ein offenes Ohr braucht, dann ruft gerne einen von uns an. Aber auch ganz praktisch wollen Wir als Gemeinde füreinander da sein: Deshalb laden wir noch mal ein:

Wenn einer von Euch etwas braucht, Einkäufe, Botengänge oder ähnliches dann meldet Euch in der Stami WhatsApp Gruppe oder bei Joseph direkt. Wir wollen einander beistehen und einander helfen. Ruft einander dafür auch gegenseitig an. Jetzt ist die beste Zeit, um Beziehungen zu vertiefen und Menschen auch neu kennenzulernen. Wie wäre es, wenn du dich mal traust jemanden aus der Gemeinde anzurufen, mit dem weniger zu tun hast und ihn oder sie einfach mal fragst: "Hey, ich weiß wir haben gar nicht so viel miteinander zu tun, aber wie gehts dir im Moment mit der ganzen Sache? Wie kann ich für dich beten?" Wer Schritte des Glaubens in ungewohnte Situationen hineinwagt, wird von Gott darin getragen werden.

Gebetsanliegen könnt ihr auch an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. Wenn es etwas gibt, das wir für euch tun können, um das geistliche Leben als Familie oder alleine in dieser Zeit zu befruchten, dann wendet euch gerne an uns.

Wir haben vor uns bald wieder bei Euch zu melden und bis dahin wünschen wir Euch Gottes reichen Segen. Er stärke euren Glauben und rüste Euch mit allem zu, was ihr zur Zeit braucht. In Christus verbunden,

 

Eure Ältesten



Zusammenhalten trotz Abstand IV: Ein Brief der Gemeindeleitung

Liebe Geschwister und Freunde der Gemeinde,


wir grüßen Euch mit dem Schlüsselvers aus dem Buch Jona, Kap. 2, 10b „Bei dem HERRN ist Rettung.“ Jona war von Bord eines Schiffes ins Meer geworfen worden und wurde von einem großen Fisch verschluckt. Hoffnungslos wie in einem Grab war er vom Leben abgeschnitten. Ein grauenvoller Ort, aber für Jona die Gelegenheit über sein Leben nachzudenken. 3 Tage und 3 Nächte war er im Bauch des Fisches. Seine Erfahrung drückt er in einem Gebet im 2. Kapitel aus.



Wir sind nun schon einige Zeit „eingesperrt“. Manche allein, manche zu zweit, manche als Familie. Zum Glück ist es nicht so eng wie bei Jona und es stinkt auch nicht so. Es schlingt sich kein Seetang um unser Haupt. Jona nutzt die Zeit, in der er ganz allein und von der Außenwelt abgeschnitten war, zum Gebet. Er überdenkt sein Leben und kehrt von falschen Wegen um.

Die Zeitspanne von 3 Tagen und 3 Nächten kommt dreimal in der Bibel vor. Auch für den Christenverfolger Saulus war diese Zeitspanne nötig um eine Kehrtwende in seinem Leben zu vollziehen. Das dritte Ereignis hat eine viel größere Dimension. Jesus war 3 Tage und 3 Nächte wirklich in einem Grab, nachdem er am Kreuz gestorben war. Er starb für unsere Schuld, damit wir gerettet werden.

Jonas Gebet endet mit dem Satz: Bei dem HERRN ist Rettung. Der Name Jesus bedeutet Rettung. Jona erlebte Rettung jenseits aller menschlichen Möglichkeiten. Vielleicht ist diese Coronazeit für den einen oder anderen eine Zeit der Besinnung und der Umkehr. Dann kann sie trotz aller Not und Einschränkung eine Zeit des Segens werden.

Rumänien

Die Coronakrise hat auch in den Dörfern der rumänischen Moldau verheerende Folgen. Die Menschen dürfen ihre kleinen Hütten nicht verlassen und können deshalb nicht arbeiten. Keine Arbeit - kein Geld - keine Nahrungsmittel. Letta bekommt viele Anrufe von Menschen, die um Nahrungsmittel bitten. Auch Familien, in denen wir Patenkinder haben, sind betroffen. Dank vieler Sonderspenden, die in den vergangenen Wochen auf dem Vereinskonto von „Hoffnung & Licht“ eingegangen sind, konnte vielen Familien geholfen werden.

Rumänien 1

Rumänien 2

Hauskreis

Hauskreis a

Im Internationalen Hauskreis mit Chinesen und einem Kurden sind wir gerade im Markus-Evangelium unterwegs um zu sehen wer Jesus ist. Mit großer Freude sehen wir, wie der Herr an einigen wirkt und sie mehr und mehr verstehen und mit Jesus erleben. Das gegenseitige Verstehen ist wegen der unterschiedlichen Sprachen oft schwierig. Eine große Herausforderung sind auch die kulturellen Unterschiede und Sichtweisen. Wir sind froh, dass wir über fast alles offen reden können, und so vertrauen auf den Herrn, dass er die Herzen von uns allen weiter bewegt. Durch gemeinsame Unternehmungen wie zusammen kochen, essen, wandern, feiern sind wir uns näher gekommen. Im Moment können wir leider keinen Hauskreis haben, weil die Verständigung (Übersetzung) über das Internet zu schwierig ist. Wir vertrauen auf den Herrn, dass er unsere Freunde und Geschwister, auch aus dem Hauskreis, durch diese schwierige Zeit trägt.

Liebe Grüße, Michael und Hildegard


Anja Ulrich

 DEKO

Er ist schöner und heller geworden, unser „leerer“ Gottesdienstraum. Dank der Kreativität von Anja Ulrich erstrahlt das alte Technikpult in neuem Glanz – wenigstens solange, bis vielleicht mal etwas Neues angeschafft werden kann. Vielleicht können wir uns ja schon bald wieder gemeinsam auch an der neuen Deko im Gottesdienstraum freuen.

Grüße von Thomas und Lisa mit Jedaiah aus Israel

T und L

Zu Beginn grüßen wir Euch mit dem Wort: „Sein Thron steht fest und wankt nicht, sein Königreich ist ein ewiges Reich!“ Dies ist unsere Zuversicht und unser Wunsch für Euch in diesen Tagen.

Während unser familiäres Leben auf 500m (vorher 100m) um unsere Wohnung eingeschränkt ist, läuft unser Gebetsdienst unvermindert weiter – jetzt natürlich nur online. Das ist leider mit einem Mehraufwand verbunden und für Jedaiah ist es in dieser Form ohnehin nicht ganz einfach. Wir sind gespannt und schauen auf die biblischen Frühlingsfeste, die Gott seinem Volk und seiner Gemeinde aufgetragen hat zu feiern (3. Mose 23). Dieses Jahr werden sie infolge von Corona nur stark eingeschränkt ausfallen. Wir feiern das Ende der Gefangenschaft und Knechtschaft (Ägypten/Sünde) und die Wunder die Er getan hat. Die Frage die sich uns stellt: Ob er wohl auch in diesem Jahr ein großes Wunder tut? Wir empfinden, dass Gott uns in 2. Chronik 7, 13+14 einen wichtigen Schlüssel gegeben hat: „Wenn ich den Himmel verschließe, sodass es nicht regnet, oder den Heuschrecken gebiete, das Land abzufressen, oder wenn ich eine Pest unter mein Volk sende und mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, so will ich es vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.“

Shalom & Blessings aus Jerusalem Thomas & Lisa mit Jedaiah

 

Dies und das:

 Leider ist nun auch unsere geplante Gemeindefreizeit Ende April in Rehe endgültig der Coronakrise zum Opfer gefallen.

 Da durch die Coronakrise viele Veranstaltungen ausfallen, haben wir für Joseph Kurzarbeit beantragt.

 Bei Fragen, Anregungen oder wenn jemand Hilfe braucht, könnt ihr euch gerne an uns wenden. Anruf genügt. Gebetsanliegen nimmt Gertraude entgegen.

 

Eure Ältesten,

Gideon, Manfred, Conny, Peter, Martin, Joseph

 

 

Zusammenhalten trotz Abstand V: Ein Brief der Gemeindeleitung

Liebe Geschwister und Freunde der Gemeinde,

wir werden heute mit Nachrichten über Corona „überschwemmt“. Aber wir können die Nachrichten, die Journalisten gesammelt haben, nicht überprüfen. In der Regel können wir als Mediennutzer nicht feststellen, ob die Informationen wahr und die Kommentare gerechtfertigt sind. Oft machen wir es mit unseren „Nachrichten“ an andere Menschen genauso. Wir geben ungeprüft Neuigkeiten weiter, neigen zu Übertreibungen, deuten Fakten über andere Menschen an. Das zerstört! Jetzt ist die Zeit, wo du deinen Glauben und deine Überzeugungen nicht verschweigen darfst. Jetzt ist die Zeit, wo du keine Fake News weitergeben sollst, sondern die frohe Botschaft von Jesus Christus, so wie sie die Wahrheit der Bibel bezeugt.


In einem Gespräch mit meinem rumänischen Freund Olympiu, fragte ich (Manfred), wie es ihm mit Corona geht. Seine Antwort: „Ich bekomme meine Corona erst im Himmel! Du verstehst was ich meine?“ Ich habe es verstanden. Er wollte mich an die Bibelstelle aus 2. Timotheus 4, 7-8 erinnern. Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort wird mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der Herr an jenem Tage, der gerechte Richter, geben wird, nicht mir aber allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben. Einige Zeit vorher konnte Paulus seinen Glauben vor Festus und Agrippa mit den Worten bezeugen ... ich rede Worte der Wahrheit und der Besonnenheit (Apg. 26,25). Das sollten auch wir tun. Viele Menschen in der gegenwärtigen Zeit sind verunsichert und in ihrer Existenz bedroht. Sie suchen nach Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens. Noch haben wir die Gelegenheit unseren Glauben frei zu bekennen. „Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechenschaft von euch über die Hoffnung in euch fordert, aber mit Sanftmut und Ehrerbietung.“ (1. Petr. 3, 15b + 16a) Im HERRN verbunden Eure Ältesten

Pia Möbus: Missionsvorbereitung in Zeiten von Corona

Brief 5 OMF

Seid stark und fasst neuen Mut, ihr alle, die ihr auf das Eingreifen des Herrn wartet! (Psalm 31,25)
Seit dem 17. März bin ich im Home-Office. Im OMF Büro in Mücke ist nur noch eine Notbesetzung. Da wir vorher schon viel mit Zoom, Skype etc. gemacht haben, war die Umstellung nicht allzu schwer. Jeden Morgen um 9:00 Uhr haben wir ein OMF Gebetstreffen über Zoom, das tut gut. Am 1. April habe ich mich mit allen 10 Kandidaten, die planen im November 2020 auszureisen, per Zoom getroffen. So kurzfristig einen passenden Termin zu finden, wo dann alle dabei sind, gibt es sonst nicht! Die zwei Familien haben berichtet, dass diese Isolationszeit eine gute Vorbereitung für ihre Ausreise nach Asien ist. Wenn sie dann in Asien sind, sind sie auch auf sich als Familie allein gestellt, und können nur virtuell mit Familie und Freunden Kontakt haben. Es gibt also auch gute Dinge in diesen Zeiten! Die eine Familie schreibt aber auch in ihrem Gebetsbrief: „Missionsvorbereitung in Zeiten von Corona … das ist ziemlich ungewiss. So wie gerade fast alles. Werden wir Anfang November nach Asien ausreisen können? Derzeit ist Manila bis in jedes einzelne Viertel komplett abgeriegelt. Diese Ausgangssperre gilt erstmal bis nach Ostern. Wer weiß, wie die Situation vor Ort sich entwickeln wird…“ Was machen wir mit dieser Unsicherheit? Falls sich die Ausreise verschiebt, müssten viele u.a. nach einer neuen Arbeit suchen. Aber keiner weiß, was Anfang Oktober ist. Armin Messer, der Missionsleiter von OMF Deutschland hat gestern vorgeschlagen, dass wir trotz aller Unsicherheit alle ab August 2020, so wie es geplant war, anstellen. Wenn die Ausreise nach Asien dann nicht zu diesem Zeitpunkt möglich ist, können die Kandidaten schon von hier aus mit dem Sprachstudium
beginnen. Ich bin sehr dankbar für dieses Angebot, was die Kandidaten sehr entlastet, und vielleicht ihre Ausreise nach Asien verzögert, aber nicht ihren Dienst mit OMF unter Asiaten!

Wie geht es Bukang Liwayway (BL)?

Wie schon oben erwähnt, ist in Manila absolute Ausgangssperre. Die Regierung will eigentlich die Menschen mit Lebensmitteln versorgen, was aber nicht alle erreicht. Irgendwie konnte BL über 350 Familien in den Slums, die sie auch sonst mit Tuberkulose Medikamenten versorgen, Hilfspakete überreichen. Die Hilfe kam oft genau zur richtigen Zeit, da diese Familien manchmal nicht wussten, was sie am nächsten Tag essen sollten. Ich stelle mir lieber nicht vor, was passieren würde, wenn das Coronavirus sich in diesen Slums verbreitet: Schlechte hygienische Verhältnisse, keine Krankenversicherung, kein Geld fürs Krankenhaus ….. Herr, erbarme dich! Lasst uns weiter stark sein und neuen Mut fassen, und auf das Eingreifen Gottes vertrauen, der eine besser Zeitplanung hat als wir! Herzliche Grüße Pia Möbus

 

Nachgefragt

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Die Coronakrise hat Auswirkungen auf unser Leben. Für den einen mehr, den anderen weniger. Für viele ist sie existenzbedrohend. Wir haben bei einigen Gemeindegliedern nachgefragt, wie sie mit dieser Situation umgehen. Hier das Ergebnis:

Günther:

1. Wie hat Corona dein Leben verändert?

Da ich gerne unterwegs bin, habe ich erst lernen müssen, nur zum Einkauf in Nidda auf andere Menschen zu treffen. Das Fahrradfahren habe ich als Nachmittagsbeschäftigung entdeckt.

2. Was empfindest du als größte Einschränkung?

Dass ich meine Enkel (10, 6 und 2 Jahre) nicht besuchen kann. Dass die Kinder nicht in den Kindergarten oder zur Schule gehen können.

3. Nimmst du am online-Gottesdienst teil?

Ja, mein Handy macht es möglich.

4. Wie schätzt du die Auswirkungen auf unsere Gemeinde ein?

Es braucht Zeit, dass wir wieder aufeinander zugehen können.

5. Hat die Coronakrise Auswirkungen auf dein persönliches Glaubensleben? Wenn ja, welche?

Ich bete jetzt mehr für Familien und unsere älteren Geschwister. Zum einen bin ich dankbar, dass
Gertraude die Gebetsanliegen, ob Dank oder Fürbitte, per E-Mail weitergibt; zum anderen vermisse ich den persönlichen Austausch.

6. Eigenes Statement

Ich freue mich, dass sich die Teilnehmer meines Hauskreises freitagabends per Skype sehen können.

Christoph und Christiane

1. Wie hat Corona euer Leben verändert?

Unser Alltag hat sich durch die Situation komplett verändert. Alle wöchentlichen Termine waren von heute auf morgen ausgesetzt, der Kindergarten war geschlossen und Christoph musste die Schulkinder von zu Hause aus unterrichten. Neue Herausforderungen wie die Vorbereitung des Materials für das Homeschooling und Unterricht/Konferenzen per Videokonferenz standen bevor. Lediglich die Abiturprüfungen wurden/werden in der Schule durchgeführt. Trotz all dieser Herausforderungen hatte diese Veränderung auch etwas Schönes. Wir konnten zusammen unser neues Familienmitglied kennenlernen und als Familie zusammenwachsen.

2. Was empfindet ihr als größte Einschränkung?

Die größte Einschränkung sind die fehlenden sozialen Kontakte. Für uns vor allem der fehlende Kontakt zur Familie, die natürlich auch sehr traurig sind, weil sie vor allem die Entwicklung von Lilly nicht live miterleben können. Für Silas der fehlende Kontakt zu seinen Freunden. Auch die ganzen Medien (Bilder, Videotelefonie etc.) können dies nicht ersetzen.

3. Nehmt ihr am online-Gottesdienst teil?

Den Ostergottesdienst haben wir gemeinsam als Familie angeschaut. Super an den onlineGottesdiensten ist es, dass man sie sich auch zu einem anderen Zeitpunkt ansehen kann. Für Silas haben wir online-Kindergottesdienste entdeckt. Die sind sehr toll gemacht, mit Anspielen, einer kurzen Predigt, Spielen und Liedern.

4. Wie schätzt ihr die Auswirkungen auf unsere Gemeinde ein?

Man lernt durch so eine Zeit zu schätzen, was es für ein Privileg ist, sich jede Woche treffen zu können, Gottesdienst zu feiern und Gemeinschaft zu haben. Die Sehnsucht nach einem "richtigen Gottesdienst" ist sicherlich gestiegen und man freut sich auch darauf.

5. Hat die Coronakrise Auswirkungen auf euer persönliches Glaubensleben? Wenn ja, welche?

Wir sind Gott dankbar, dass wir krisenfeste Jobs haben und keine existenziellen Ängste haben müssen. Wenn alles um uns herum zu wanken scheint, bleibt er die feste Säule und Konstante in unserem Leben! Dennoch fällt es oftmals schwer, in einem turbulenten "Alltag zu Hause" sich dessen bewusst zu werden: Wir dürfen dich, Herr, jeden Tag, in jeder Minute erleben und spüren, wenn wir es zulassen.

6. Eigenes Statement

Christoph hadert sehr damit zu sehen, wie Politik versagt, wie Grundrechte beschnitten werden, wie andere Meinungen in der Wissenschaft ohne Diskurs einfach nicht gehört werden und Menschen durch die Medien manipuliert und verängstigt werden. Gott kann auch hier den Entscheidern Weisheit, den Menschen im Umgang mit dem Virus Vertrauen und Gelassenheit schenken und die Angst und Sorge jedes Einzelnen nehmen! Silas hat diese Phase sehr intensiv miterlebt. Häufig fällt der Satz: "Das ist wegen dem CoronaVirus". Auch in seinen Fingerspielen verarbeitet er die Situation: "Hoffentlich können wir uns bald wiedersehen und umarmen!"

Gerhard und Edda

1. Wie hat Corona euer Leben verändert?

Unser Leben hat sich kaum verändert. Wir gehen weiterhin einkaufen und beachten dabei das Abstandsgebot. Haus und Garten versorgen wir noch selbst. Fast jeden Tag gehen wir eine Stunde spazieren.

2. Was empfindet ihr als größte Einschränkung?

Als Einschränkung sehen wir den räumlichen Abstand zu den Kindern und Enkel, sowie dass wir die Familie jetzt nicht entlasten können. Wir haben z.Zt. nur noch Telefonkontakt oder skypen.

3. Nehmt ihr am online-Gottesdienst teil?

Wir haben an Ostern am online-Gottesdienst der Stami teilgenommen. Ansonsten sind wir durch den ERF über Bibel-TV mit Gottesdiensten gut versorgt.

4. Wie schätzt ihr die Auswirkungen auf unsere Gemeinde ein?

Natürlich machen uns vor allem die finanziellen Auswirkungen auf die Gemeinde Sorgen. Wobei diese Sorge bereits vor der Coronakrise bestand.

5. Hat die Coronakrise Auswirkungen auf euer persönliches Glaubensleben? Wenn ja, welche?

Edda vermisst die Gemeinschaft (Bibelkreis) und den Frauenmissionsgebetskreis.

6. Eigenes Statement

Trotz aller aufgeführten Widrigkeiten sind wir dennoch dankbar.Grüße von Thomas und Lisa mit Jedaiah aus Israel

Wie geht es mit den Gottesdiensten weiter?

Gottesdienste

Wir wissen, dass sich viele von Euch, wie wir auch, danach sehnen wieder Gottesdienste in gewohnter Weise zu feiern. Leider ist es so, dass eine "gewohnte Weise" noch nicht in Aussicht ist. Zurzeit beraten wir uns als Älteste, wann und in welcher Form eventuell wieder Gottesdienste stattfinden können. Parallel berät sich auch unser Verbandsvorstand über diese Fragen. Die Lage, in der wir uns im Moment befinden ist eine ungewisse. Die letzten Wochen und Monate haben uns gelehrt, wie schnell sich alles ändern kann. Deshalb können wir Euch leider noch keine konkreten Antworten geben, wie sich das Thema "Gottesdienste in der Stadtmission Nidda" weiterentwickeln wird. Was klar zu sein scheint ist, dass es ähnlich wie im Einzelhandel diverse Hygieneauflagen geben wird: Mundschutz, Sicherheitsabstand und begrenzte Teilnehmerzahl. Wie die Auflagen konkret aussehen werden und ob sie bei uns umsetzbar sind, wird sich in Zukunft zeigen. Was wir Euch sagen können und wollen ist, dass wir Eure Sehnsucht teilen. Wie wunderbar wäre es, gemeinsam und dicht gedrängt zu Gottes Ehre zu singen, zu beten und uns unter sein Wort zu stellen. Zurzeit ist das aber leider nicht möglich. Wir möchten Euch bitten für uns zu beten. Wir brauchen viel Weisheit, um bei diesem Thema weiter zu kommen.

Dies und das:

 Hat jemand ein besonderes Erlebnis mit der Coronakrise gehabt? Teilt es uns (Dieter oder Manfred) mit. Vielleicht ist es für andere hilfreich und wir können es durch den Gemeindebrief weitergeben.

 Bei Fragen, Anregungen oder wenn jemand Hilfe braucht, könnt ihr Euch gerne an uns wenden. Anruf genügt.

 Gebetsanliegen nimmt Gertraude entgegen.

 

Eure Ältesten,

Gideon, Manfred, Conny, Peter, Martin, Joseph

 

Arche Kunterbunt

Für Kinder von 4-11 Jahren mit einem leckeren Frühstück

In der Arche Kunterbunt gibt es immer jede Menge Spiel und Spaß. Dafür nehmen wir uns in regelmäßigen Abständen Samstags von 10:00-12:00 Zeit. Mit den Kindern, die in die Arche kommen, spielen, basteln und frühstücken wir. Daneben gibt es auch immer eine spannende Geschichte aus der Bibel und altersgerechte Kleingruppen zum Austauschen und vertiefen.

Nächste Termine

21. 03. | Abgesagt

Bibelkreis

Bibelkreis

Jeden zweiten Dienstag um 15:00 Uhr

Eine herzliche Einladung in unseren Bibelkreis für Jung und Alt. Alle 14 Tage um 15:00 Uhr mit leckerem Kaffee und Kuchen. Neben dem leckeren Essen gibt es immer eine Bibelarbeit, Musik und Gebet. Natürlich genießen wir auch die Gemeinschaft untereinander. Wenn du Zeit hast, dann komm gerne vorbei, bei uns ist jeder willkommen. Wir freuen uns auf dich!

 Nächste Termine:

Fällt zur Zeit leider aus

 

 

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